
Wenn die Heizkosten im Winter stetig steigen, obwohl es im Raum immer noch kühl ist, liegt das Problem meist an der Heizmethode. Elektrische Ölradiatoren erwärmen die Luft – die warme Luft steigt anschließend nach oben und entweicht durch die Wände, wodurch die Füße kalt bleiben. Infrarot-Heizgeräte hingegen arbeiten auf eine andere Weise: Sie strahlen Wärme direkt auf Menschen und Gegenstände ab – genauso wie die Sonne an einem kühlen Nachmittag für Wärme sorgt. Man spürt die Wärme dort, wo man sich befindet – nicht nur dort, wo sich der Thermostat befindet.
Was technisch wichtig ist
Wir bauen unsere leistungsstarken Infrarot-Heizgeräte mit Kohlenstofffaser-Elementen, die eine starke, gezielte Strahlung liefern. Ein typisches 1.500-Watt-Modell bringt die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird. Da Infrarotenergie direkt übertragen wird, kann man den Thermostaten auf einen niedrigeren Wert einstellen – und dennoch ein angenehmes Wohlfühlklima genießen. In der Praxis bedeutet das oft eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 25–40 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Ölradiatoren, wenn beide im selben Raum verwendet werden und das Ziel ein angenehmes Wärmegefühl ist.
Warum das funktioniert, wo es benötigt wird
In Wohnzimmern, Werkstätten oder überdachten Terrassen kommt es auf eine konstante Wärme sowie geringe Betriebskosten an. Mit Infrarot-Heizungen wird schneller Wärme erzeugt, es gibt weniger kalte Stellen, und weniger Wärme geht nach oben verloren. Die direkte Beheizung der Objekte hilft dabei, den Boden warm zu halten, eine gleichmäßige Luftzirkulation zu gewährleisten und das Bedürfnis zu verringern, die Heizleistung zu erhöhen. Für viele Haushalte sinken somit die monatlichen Heizkosten, ohne dass das angenehme Wärmegefühl verloren geht.
Praktische Details
Infrarot-Heizungen funktionieren am besten, wenn der Heizer eine klare Sichtlinie zu den Personen und Oberflächen hat, die erwärmt werden sollen. In sehr luftdichten Räumen mit wenig Luftzirkulation wird die Raumtemperatur nicht so schnell erhöht wie bei einer Zentralheizung. Deshalb sollte man bei Bedarf eine moderate Luftzirkulation nutzen. Für beste Ergebnisse sollte die Heizung entsprechend der Größe des Raumes ausgewählt werden, in eine eigene Steckdose eingesteckt werden und mindestens drei Fuß von brennbaren Materialien entfernt stehen.