
Hören Sie auf, Ihre Heizgeräte wie Einwegprodukte zu behandeln!
Die meisten Leute installieren Infrarotheizgeräte und vergessen sie anschließend völlig – bis nach fünf Jahren etwas kaputtgeht.
Wenn ein Heizgerät mitten in der Produktion ausfällt, ist es nicht der Preis des Ersatzteils, der problematisch ist. Vielmehr sind es die Stillstandzeiten, die unnötig verschwendeten Stunden. Genau deshalb haben wir unsere IPX4-wassergeschützten Heizgeräte modulär konstruiert. Wir wollten die Stillstandzeiten minimieren – und nicht nur ein Ersatzteil verkaufen.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit
Die IPX4-Zertifizierung bedeutet im Grunde, dass das Gerät auch dann weiterhin funktioniert, wenn Wasser aus allen Richtungen darauf spritzt. Wenn man in einer Reinigungszone oder in einem feuchten Umfeld arbeitet, weiß man: Feuchtigkeit findet immer einen Weg hinein. Sie führt zur Korrosion – und schließlich zu Ausfällen des Geräts.
Wir hätten das Ganze einfach verschließen können, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Doch das wäre ein Albtraum gewesen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten am Dienstagnachmittag, wenn die Produktion stillsteht, versuchen, dieses „monolithische“ Gerät zu reparieren. Dabei würden Sie das ganze Ding eigentlich nur wegwerfen müssen.
Einfacher Austausch
Stattdessen haben wir ein Plug-and-Play-System verwendet. Wenn ein Modul kaputtgeht, müssen Sie nicht den ganzen Nachmittag damit verbringen, Kabel abzuziehen oder Verbindungen zu löten. Sie ziehen einfach das defekte Modul heraus, setzen ein neues hinein und verschließen es. Es handelt sich dabei um einen einfachen mechanischen Austausch. Damit wird eine vierstündige Reparaturarbeit in zehn Minuten erledigt. Zehn Minuten – das ist der Unterschied zwischen einem schlechten Tag und einem problemlosen Tag.
Die ehrliche Abwägung
Der Nachteil ist: Modulare Geräte benötigen etwas mehr Platz. Da wir Stecker und Befestigungselemente verwenden, anstatt alles in einer festen Konstruktion unterzubringen, ist der Gehäuseumfang etwas größer.
Aber ehrlich gesagt: Das ist ein Preis, den wir jederzeit bezahlen würden. Ein wenig mehr Platz ist ein geringer Preis dafür, dass man tatsächlich Zugang zu den Komponenten hat, um sie reparieren zu können.
Reale Abnutzung
Seien wir ehrlich: Teile verschleißen. Heizelemente gehen mit der Zeit kaputt. Das ist einfach Physik.
Indem man das Heizelement vom Hauptgehäuse trennt, muss man kein ganz neues, teures IPX4-Gehäuse kaufen – nur weil ein Quarztubus kaputtgegangen ist. Man tauscht einfach den Tubus aus, verschließt ihn und die Produktion kann wieder weiterlaufen. So einfach ist das.